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Ostergarten-Rundgang

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Die beste Botschaft der Welt mit allen Sinnen erleben!

Erleben Sie, wie der Ostergarten Besucher und Mitarbeiter verwandelt:

* als Gestalter eines eigenen Ostergartens.

Wir begeben uns auf eine einmalige Zeitreise und gehen ca. 2000 Jahre zurück nach Jerusalem. Dort begleiten wir Jesus auf seiner letzten und wichtigsten Etappe auf dieser Welt. Erleben Sie mit allen Sinnen, wie es damals gewesen sein könnte, und be-greifen Sie die Bedeutung für uns heute.

Sind Sie auf der Suche nach Material für die Passions- und Osterzeit? Der Ostergarten ist ein Projekt für die ganze Gemeinde. Er bietet vielfältige Variationsmöglichkeiten vom großen "Garten" bis hin zu ganz einfachen Lösungen, die sich auch für Kleingruppen und den Religionsunterricht eignen.

Nehmen Sie sich nun die Zeit für einen kleinen Rundgang durch den Ostergarten.

Station 1 — Einzug in Jerusalem Warum wurde Jesus in Jersualem wie ein König empfangen? Um die Menschen damals zu verstehen, erleben die Besucher die Situation der Hebräer in einem Gefängnis.

Station 2 — Abendmahl Beim Passa finden sich die Besucher in der Rolle der Jünger wieder. Die Art der Musik und die feierliche Gestaltung lassen erahnen, in welcher Atmosphäre damals wohl dieses letzte Passafest in der Gemeinschaft von Jesus mit seinen engsten Vertrauten stattgefunden hat. Der König, der hier den Besuchern dient, weist auf den Widerspruch hin, den Petrus damals so sehr empört hat - der Höchste in ihrem Kreis will zum Diener für alle werden!
Hier erfährt man: Wer sich bei Jesus niederlässt und seinen Dienst in Anspruch nimmt, der wird satt an Leib und Seele.

Station 3 — Getsemane "Jesus litt Todesängste", wie leicht lässt sich das im bequemen Sessel lesen und als reines Kopfwissen zur Kenntnis nehmen ... Die kurze biblische Schilderung soll hier den Besuchern die furchtbare Angst, die Jesus in dieser Stunde durchlitten hat, eindrücklich vor Augen bzw. Ohren führen. Beim Hören eines Zwiegesprächs zwischen Jesus und dem Vater rutscht die Tragweite seines inneren Kampfes vom Kopf ins Herz. Jeder spürt, was es Jesus - und auch den Vater! - gekostet hat, diesen Weg weiter zu gehen.

Rundgang Station 4 — Gefangennahme

Station 5 — Verleugnung

Station 6 — vor Pilatus Gefangennahme, Verleugnung des Petrus, Thronsaal von Pilatus Diese drei Themen schaffen optisch sowie durch ein kurzes Instrumentalstück und eine knappe inhaltliche Zusammenfassung des Gruppenleiters, eine Verbindung von Gethsemane zum Kreuz.

Station 7 — Kreuz Ganz besonders hier sollen die Besucher von unbeteiligten Beobachtern zu unmittelbar Betroffenen werden. Sie erkennen, dass das Leiden von Jesus am Kreuz ein gewaltiges Ereignis war, das die Welt erschüttert und verändert hat. Und dass seine Liebestat nicht nur den Menschen damals, nicht irgendwem, sondern genau ihnen gilt. In einer Hörszene erleben die Besucher die Geschehnisse bei der Kreuzigung aus der Sicht eines römischen Hauptmannes mit. Danach leitet der Gruppenbegleiter über zur Gegenwart.

Station 8 — Grab Zunächst erfahren die Besucher durch eine Hörszene, was Frauen am ersten Ostermorgen dort erlebten. Dann gehen sie selbst durchs Grab. Sie erfahren, dass es keine Endstation, sondern der Beginn für neues Leben ist - die Stelle, an der sich unendliches Leid in unendliche Freude verwandelt. Vor allem Kinder haben das Grab ganz richtig als "Tunnel", d.h. als Durchgang erlebt und verstanden. Der erste Blick des Besuchers fällt beim Verlassen des Grabes auf das Auferstehungsbild - Licht am Ende des Tunnels.

Station 9 — Auferstehung Ein Feuerwerk der Freude soll dieser Teil sein: Alle Sinne dürfen hier das neue Leben "sehen, hören, und fühlen", das mit der Auferstehung von Jesus begonnen hat. So wurde dieser Bereich mit ganz vielen liebevollen Details, die dem Auge gut tun, gestaltet bzw. geschmückt. Düfte erfreuen die Nase, Vogelstimmen und Musik die Ohren und ein Meditationstext lädt ein, das Leben bewusst mit Jesus zu wagen. Und alle Bedrückung des Leidenswegs können große und kleine Besucher hier in einem Tanz abschütteln und die Befreiung spüren.

Station 10 — Vater unser Der letzte Bereich stellt eine Brücke dar vom "Paradies", wie viele es empfinden, ins Alltagsleben. Optisch offen zum Auferstehungsbereich und durch die Gestaltung als Blütenkreis auch inhaltlich mit dem Auferstehungsgarten verknüpft, führt es den Betrachter zu seiner augenblicklichen Situation zurück. Aus den einzelnen Bitten dieses Gebets kann sich jeder selbst aussuchen, welche ihm im Augenblick besonders nahe ist, und dann auch den entsprechenden Segensspruch mitnehmen - als direkte Zusage Gottes an ihn. Die Besucher können hier ausdrücken, was ihr Herz bewegt, und dabei wissen, dass es Gottes Herz erreicht.